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Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig

Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Sozialgericht
Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Sozialgericht

Im Hinblick auf eine wirtschaftlichere Unterbringung des Sozialgerichts Braunschweig ist die Idee entstanden, das in einer fast 1.100 m² großen, denkmalgeschützten neoklassizistischen Villa mit umfangreichen Verkehrsflächen untergebrachte Sozialgericht in das Verwaltungsgericht umzusiedeln.

Diese Möglichkeit der Unterbringung bot sich idealer Weise an, da im Verwaltungsgericht genügend Platz für die Zusammenlegung bestand.

Bei Verkauf der damit entbehrlich werdenden, exklusiven Landesliegenschaft konnte von einem hohen Verkaufserlös mit Liebhaber-Preis ausgegangen werden.

Alles in allem bedeutete dies für das Unterbringungsmanagement eine sehr wirtschaftliche Gesamtlösung mit deutlichen, dauerhaften Einspareffekten.

Auch das Niedersächsische Justizministerium (MJ) unterstützte die Unterbringungsaktivitäten des LFN, der ideal die Überlegungen zur organisatorischen Zusammenlegung beider Gerichte im Jahr 2005 begleitete. Dem Verkauf des ehemaligen Sozialgerichts wurde durch MJ zugestimmt. Voraussetzung hierfür war die Bereitstellung der Herrichtungs- und Umzugskosten für die Unterbringung des Sozialgerichts in den Räumen des Verwaltungsgerichts von rund 500.000 Euro.

Nach den Verkaufbemühungen des LFN stand fest, dass der Veräußerungserlös deutlich über eine Mio. Euro liegen würde. Er lag damit in einem sehr vorteilhaften Verhältnis zu den notwendigen Herrichtungs- und Umzugskosten, so dass die erforderlichen Mittel für die künftige Unterbringung des Sozialgerichts bereitgestellt werden konnten.

Im Ergebnis wurde für die Villa im Haushaltsjahr 2006 ein Kaufpreis von deutlich über eine Mio. Euro vereinnahmt.

Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Sozialgericht, Treppenaufgang
Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Sozialgericht, großer Sitzungssaal

Auch für den dazu gehörigen Park, der zuvor über viele Jahre an die Stadt Braunschweig zur Nutzung als öffentlicher Park kostenfrei verpachtet gewesen war, konnte ein sehr guter Verkaufserlös erzielt werden.

Mit dem Käufer wurde eine auf 20 Jahre gültige Mehrerlösklausel kaufvertraglich vereinbart und grundbuchlich gesichert. Sie gilt für den Fall, dass die Stadt eine nach Art und/oder Maß höherwertige Nutzung eröffnet und der Käufer diese realisiert.

Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Sozialgericht, Park
Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Park
Unterbringungsmanagement am Beispiel Braunschweig
Forstamt
Bildrechte: LFN Braunschweig

Im Rahmen eines Geschäftsführungsauftrages wurde vom LFN zudem eine angrenzende, im Eigentum der Forstanstalt stehende und mit dem ehemaligen Forstamt bebaute Fläche an denselben Käufer veräußert. Auch für diese an die Villa angrenzende, entbehrliche Fläche wurde ein Kaufpreis von über 1.000.000 Euro erzielt.

Das vorstehende Unterbringungsbeispiel belegt die für das Unterbringungsmanagement des Landes Niedersachsen im Jahr 2005 sehr positive Bilanz. Neben den einmaligen Einnahmen von weit über zwei Mio. Euro treten erhebliche Synergie- und Modernisierungseffekte auf.

Hinzu kommen künftig beträchtliche jährliche Einsparungen bei den Bewirtschaftungskosten, insbesondere bei Heizkosten, den Kosten der Hausverwaltung, des Hausmeisterdienstes. Erhebliche Einsparungen ergeben sich auch durch die gemeinsame Nutzung der Posteingangsstelle, der Sitzungssäle, des Bibliothekbereichs und des Servicepoints, der beiden jetzt an einem Standort untergebrachten Gerichte.

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