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Haushaltsmittel als Steuerungsinstrument für den Flächenbedarf

Während die Produktionsfaktoren Arbeit (Personal) und Kapital (Geld) schon immer der kritischen Prüfung unterzogen wurden, blieb der Einsatz des dritten Produktionsfaktors Boden, beziehungsweise Fläche oder Raum, bei Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen lange Zeit weitgehend unberücksichtigt.

Erst in den späten 80er beziehungsweise den 90er Jahren wurde der Bedeutung des bisher vernachlässigten Produktionsfaktors Boden allmählich der ihr zustehende Stellenwert eingeräumt.

Aus der Erkenntnis, dass die Nutzung einer Liegenschaft Kapitalbindung impliziert, die reinen Nutzungskosten pro Quadratmeter zusätzlich einen erheblichen Kostenfaktor darstellen, wurde zum sparsamen und transparenten Einsatz der Ressource Fläche/Raum der Einsatz mit Kosten, nämlich der Zahlung von Nutzungsentgelten belegt. Diese sind nach Fachkapiteln zusammengefasst erstmals in den Haushalt 2001 eingestellt worden und werden jährlich fortgeschrieben.

Mit der zunächst durch kostenneutralen Einsatz dieses Instrumentes erlangten Kostentransparenz wird im nächsten Schritt einer Entgeltlichkeit (Aufhebung der Kostenneutralität) der Nutzungsentgelte ein sparsamer Umgang mit dem Immobilienbestand und somit eine Kostenreduzierung erreicht.

Haushaltsmittel als Steuerungsinstrument für den Flächenbedarf Bildrechte: Audiovisual Library European Commission
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