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Hinweise für den Kauf von Landesimmobilien

Der Landesliegenschaftsfonds Niedersachsen (LFN) verkauft Grundstücke, die nicht mehr zur Erfüllung von Landesaufgaben benötigt werden. Vor dem Verkauf wird für die Immobilie ein Wertgutachten erstellt. Relevante Daten werden in einem Exposé zusammengefasst, das bei Bedarf Interessentinnen und Interessenten zur Verfügung gestellt wird.

Der Verkauf wird üblicher Weise im Rahmen eines Gebotsverfahrens abgewickelt. Die Interessentinnen und Interessenten werden zunächst gebeten, schriftlich ihr Angebot bis zu einem bestimmten Termin abzugeben. Nach Ablauf dieses Termins wird denen, die Angebote innerhalb einer bestimmten Preisspanne abgegeben haben, die Möglichkeit eingeräumt, ihr Angebot zu erhöhen.
Dieses Nachgebotsverfahren kann mehrfach wiederholt werden, bis ein endgültiges Höchstgebot gefunden worden ist.

Zusammengefasst das Wichtigste:

  • Die Immobilienangebote sind immer freibleibend.

  • Der LFN behält sich vor, wann, mit wem und zu welchen Konditionen der Kaufvertrag abgeschlossen wird.

  • Der LFN behält sich auch vor, einen Finanzierungsnachweis zu verlangen.

  • Gesetzte Fristen sind grundsätzlich keine Ausschlussfristen.

  • Bis zum Vorliegen eines unterschriftsreif ausgehandelten Kaufvertragsentwurfs und fester Vereinbarung eines Beurkundungstermins kann der LFN höhere Angebote berücksichtigen.

  • Der vereinbarte Kaufpreis muss grundsätzlich spätestens am Tage der Beurkundung auf dem Konto des LFN eingegangen sein.

  • Kaufverträge über Immobilien mit einem Verkaufspreis von mehr als 1 Million Euro stehen unter dem Zustimmungsvorbehalt des Landtags.

  • Sind alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt, erfolgt die Umschreibung des Eigentums im Grundbuch,

  • erst mit dem Grundbucheintrag ist der Käufer Eigentümer der Immobilie.


Wir beraten Sie gern, falls Sie zu Einzelheiten noch weitere Fragen haben!

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